Der Softwarekonzern Microsoft sieht sich beim Erfolg seines neuen Betriebssystems Windows 7 von der Entwicklung des weltweiten PC-Markts abhängig. Konzernchef Steve Ballmer will deshalb keine Prognose über den Erfolg von Windows 7 abgeben.
Der Softwarekonzern Microsoft sieht sich beim Erfolg seines neuen Betriebssystems Windows 7 von der Entwicklung des weltweiten PC-Markts abhängig. Ein Großteil des Geschäfts seines Konzerns sei von der Entwicklung der Verkaufszahlen der Computer abhängig, sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer in München. Ballmer wollte keine Prognose geben, was seine Erwartungen an den Verkauf von Windows 7 und die weitere Geschäftsentwicklung beim weltweit größten Softwarekonzern betrifft.
Wie Ballmer sagte, sieht Microsoft ein hohes Potenzial für Windows 7 in Unternehmen. Das Betriebssystem biete Vorteile etwa zur Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten, Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen. Unter anderem habe sich bereits der Autokonzern BMW zu der Nutzung entschlossen, bis 2011 sollen alle 85.000 PC-Arbeitsplätze des Konzerns umgestellt sein.
Ballmer verwies außerdem auf eine Studie, wonach Windows 7 bis Ende kommenden Jahres für Produkte und Service ein Umsatzpotenzial von 320 Milliarden US-Dollar habe. Der Untersuchung zufolge würden in den kommenden drei Jahren 59 Prozent aller weltweit im Unternehmensbereich genutzten Desktop-PCs mit Windows 7 ausgestattet werden, womit es sich doppelt so schnell wie Windows XP verbreite.
© 2009 AFP