Ein Jugendlicher aus den USA ist wegen einer ganzen Serie falscher Bombendrohungen gegen Universitäten, Schulen und die US-Bundespolizei FBI angeklagt worden. (Archivfoto)
Ein Jugendlicher aus den USA ist wegen einer ganzen Serie falscher Bombendrohungen gegen Universitäten, Schulen und die US-Bundespolizei FBI angeklagt worden. Das Justizministerium warf dem 16-Jährigen vor, mit Komplizen in einer "weitläufigen Verschwörung" via Internet Bombendrohungen gegen mehrere Universitäten, eine Reihe von Schulen sowie gegen FBI-Büros in Colorado und Louisiana abgesetzt zu haben.
Demnach benutzten der junge Mann mit dem Online-Namen "Tyrone" und seine Mittäter das Voice-Over-IP-System, um Zeugen per Konferenzschaltung an der Reaktion der Polizei auf die angebliche Bombengefahr teilhaben zu lassen.
Der Jugendliche und seine Komplizen boten gegen eine Gebühr auch an, Bombendrohungen abzusetzen, wie das Justizministerium weiter erklärte. Sie hätten für ihre Auftraggeber die zeitweilige Schließung von Schulen oder Unis erreichen wollen.
© 2009 AFP