Was bedeutet ISP?
ISP bedeutet wörtlich Lieferant eines Internetzugangs. Man nennt ihn auch provider, das Wort kommt vom englischen
Begriff ISP, was Internet Service Provider(übersetzung: Lieferant eines Internetzugangsbedeutet). Dieser Service (in der Regel
gebührenpflichtig) ermöglicht Ihnen ins Internet zu gehen…
Warum benötigt man einen ISP?
Falls sie nicht eine Spezialleitung (ausser
der Telefonleitung) besitzen, können Sie sich nicht direkt über die Telefonleitung ins Internet einwählen. Die Telefonleitung war hierfür nicht vorgesehen :
- sie ist eigentlich für die Übertragung von
Stimmen vorgesehen 1quot;Stimme", d.h. sie hat eine Frequenzmodulation in Höhe einer Stimme
- Die Telefonserver können eine Kommunikation nur anhand einer Telefonnummer herstellen
- Wenn man nicht gerade einen
pezialdienst in Anspruch nimmt ist es nicht möglich, eine Kommunikation mit mehr als zwei Endpunkten aufzubauen…
Der Internet Provider ist ein Vermittler
(er ist durch Spezialleitungen mit dem Internet verbunden), der Ihnen über seine Verbindung einen Zugang zum Internet legt. Dies geschieht mithilfe einer Nummer die sie in Ihr Modem einwählen, und so eine Verbindung herstellt.
Wie stellt Ihr Provider eine Internet-
erbindung her?
Wenn Sie sich ins Internet einwählen,
wird eine Kommunikation erstellt zwischen Ihnen und dem Provider mittels eines Protokolls ainfach:PPP(Point to
Point Protocol), ein Protokoll dass zwei Computer
ohne IP-Adresse miteinander verbindet
IhrPC besitzt keine IP Adresse. Diese IP Adresse ist eigentlich eine
notwendige Voraussetzung um ins Internet zu gehen, da das im Internet genutzte Protokoll das TCP/IP Protocol ist, dass Computer anhand dieser IP Adresse erkennen kann.
Das PPP Protokoll zwischen Ihnen und Ihrem Provider carakterisiert sich durch :
- ein Telefonanruf
- eine beginnende Kommunikation
- die Identifizierung des Users (login
der userid)
- Die Überprüfung des Passwortes
(password)
Einmal eingewählt "
eingewählt", leiht der Provider Ihnen eine IP Adresse die sie während der gesamten Dauer der Internetverbindung behalten. Diese ist nicht fix, da die Provider Ihnen die nächste freie Adresse zuweist (und er hat je nach seiner Größe mehrere Tausend...).
Ihre Verbindung ist eine verlängerte
Verbindung, da es der Provider ist, der alle Ihre Klicks weitergibt und er auch die aufgerufenen Seiten erhält und sie dann an Sie weiterschickt.
Daher müssen Sie auch bei jedem neuen
Internetzugang wieder Ihre Emails neu herunterladen, da es regelmässig er ist, der Ihre Nachrichten bekommt (und sie dann auf einem seiner server speichert).
Die Unterschiede bei den Providern
Die Wahl des Providers erfolgt nach
vielen Gesichtspunkten wie die Anzahl und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen. Welches sind die Auswahlkriterienanbsp;:
- Die Netzabdeckung: manche Provider
decken nur große Städte ab, andere eine landesweite Deckung, d.h. eine Nummer, für die man den Preis eines Ortsgeprächs bezahlt von wo auch immer man anruft
- Die Transferleistung: Dies sind sämtliche
Transferraten des Providers. Die Transferleistung teilt sich durch die Anzahl der Internetzugänge, je mehr Augänge umso schwächer wird diese (die Transferleistung für jeden Zugang muss höher liegen als die Übertragungskapazität, um einen qualitativ guten Service zu erhalten
- Der Preis: dieser hängt vom Provider und
des Angebots ab. Manche Provider bieten sogar kostenlosen Zugang an
- unbeschränkter Zugang: manche
Provider bieten an, dass die Dauer der Verbindung abgerechnet wird, d.h. es werden Stunden pro Monat abgerechnet; wenn man seine Stunden aufgebraucht hat ist der Preis für jede weiter Stunde erheblich höher (die zusätzlichen Minuten sind sehr teuer). Andere Provider bieten Tarife ohne Abonnement, d.h. nur die Kommunikation wird bezahlt (die aber um ein Vielfaches teurer ist als ein Ortsgespräch!)
- Der technische Support: ein Team dass
für Ihre technischen Probleme zur Verfügung steht (auch hotline oder Kundenservice genannt). Die Provider bezahlen diesen Service in der Regel nicht (bis zu 1.35&Euro; Anruf
zzgl 0.34€/min).
- zusätzlicher Service :
- Anzahl der Email Adressen
- Möglichkeit der Erstellung einer eigenen
Seite (HTML)
- …
das passende Angebot finden
Die Provider (ISP) bieten immer vielfältigere Angebote für den Internet-zugang an
Gratis-Internet, Internet ohne Vertrag,
dies alles klingt sehr gut aber wie funktionieren diese Gratis-Angebote?
- Vertrag mit unbeschränktem Zugang
der traditionelle Vertrag. Man beahlt
einen monatlichen Fixbetrag (zwischen 10 und 30&Euro;). Der Zugang ist illimitiert, d.h. man kann sich so oft man will ins Internet einwählen…nur die tatsächlichen Verbindungen sind zu bezahlen (werden zum Ortstarif abgerechnet).
Bei diesem Vertragstyp hat der Kunde
eine Internetadresse zur Verfügung (oder mehr) und eine eigene Seite
- Vertrag mit beschränktem Zugang
Dieser Vertragstyp hat die gleichen
Merkmale wie der vorhergehende, nur die Grundgebühr ist billiger aber der Zugang istauf eine bestimmte Stundenzahl beschränkt. Surft man über diese Stundenzahl hinaus steigt der Preis pro überzogener Stunde.
- Internet ohne Vertrag
Vorsicht! Dieses Angebot ist keinesfalls
umsonst… es ist für gelegentliches surfen vorgesehen, bei dem die Kommunikationszeit sehr viel teurer ist. Dieses Modell eignet sich nur für Leute, die selten ins Internet gehen (wenige Stunden im Monat), und sieht auch keine Extras wie eine homepage vor (dafür gibt es aber kostenlose Anbieter von anderen ISP).
- Die Gratis-Provider
Wie können diese Firmen einen Gratis-
Zugang anbieten?
Diese Angebote werden durch Werbung
finanziert. Sobald sie im Internet sind sehen sie schon die Werbung.
Sie sind der Gewinner. Der Nachteil durch
die Werbung ist zu vernachlässigen…
Informationen zum Thema
Die Website Die Provider vergleicht die verschiedenen Angebote
von verschiedenen Anbietern.
Grenouille.com ist eine nützliche Seite für Infos über das "Wetter im Netz",
d.h. die beobachteten Transferleistungen in Echtzeit jedes Breitbandanbieters.