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Man verwendet meist den BegriffVorentwurf um die Reihe der vorbereitenden Etappen zu bezeichnen, die für den Start eines Projektes nötig sind. Es geht also darum, präzise zu definieren, worin das Projekt besteht, um vertragliche Dokumente aufzusetzen (an Vertragsstelle), mit denen der Projektträger und der Auftraggeber sich zum Projektstart engagieren. Diese Phase formalisiert also die Entscheidung ein Projekt zu starten.
Diese Etappe des Entwurfes dient dazu, die Projektanforderung zu untersuchen, um zu entscheiden ob das Konzept lebensfähig ist. In dieser ersten Etappe geht es darum die Anforderung der Benutzer hinsichtlich der allgemeinen Zielsetzungen der Organisation zu prüfen.
Sie besteht darin den Umriss des Projektes (man spricht ebenfalls von Kontext) zu definieren, insbesondere die Endbenutzer, das heißt die Personen für die das Werk bestimmt ist (man spricht von Ziel- oder Profilbestimmung). In diesem Stadium des Projektes ist es demnach nützlich die Benutzer in die allgemeine Überlegung mit einzubeziehen.
In der Zweckmäßigkeitsphase muss der allgemeine Bedarf des Auftraggebers identifiziert werden. Es muss sichergestellt werden dass dieser Bedarf einer Erwartung aller betroffenen Benutzer entspricht und der wahrscheinlichen Entwicklung dieses Bedarfs Rechnung trägt.
Die Zweckmäßigkeitsstudie mündet in das Verfassen eines Dokumentes, welches "Rahmen-Absteckung" genannt wird und durch den Lenkungsausschuss des Projektes validiert wird (eventuell auch durch die Entscheidungsträger, je nach Wichtigkeit des Projektes). Die Rahmen- Absteckung ist demnach das lieferbare Objekt der Zweckmäßigkeitsstudie, die das Projektvorhaben offiziell macht.
Wenn die Idee des Projektes formalisiert ist, muss das Steuerungskomitee die Mission des Projektverantwortlichens offiziell machen, und dessen Klauseln definieren. Eine Auftragsbescheinigung ist das Dokument, welches die Mission des Projektverantwortlichens offiziell werden lässt.
Ziel der Machbarkeitsstudie ist es die ökonomische, organisationsmäßige und technische Machbarkeit des Projektes zu untersuchen.
Die im zusammenfassenden Vorentwurf erstellte Bedarfsanalyse richtet sich nur nach den Hauptprozessen des Projektes. Es ist notwendig eine vertiefte Studie der Bedürfnisse vorzunehmen, damit der Auftraggeber und der Projektträger sich auf ein vertragliches Dokument einigen können. Es handelt sich um die vorläufigen Studie, auch "Generalkonzept" genannt. Bei der vorhergehenden Studie ist es wesentlich sicherzustellen, dass die Bedürfnisse nur funktionell ausgedrückt werden, und nicht in Form von Lösungen. Die funktionelle Analyse des Bedarfs ermöglicht es so die nötigen Funktionen des Werkes herauszuarbeiten.
Die funktionelle Analyse endet mit der Erstellung eines Dokumentes, welches den Bedarf funktionell definiert (unabhängig von jeder technischen Lösung). Dieses Dokument heißt Funktionelles Lastenheft (généralement abrégé sous la forme CdCfoder Konzeptionsmappe . Das Lastenheft erlaubt es dem Auftraggeber seinen Bedarf in funktioneller Weise auszudrücken und dem Projektträger auferlegte Einschränkungen klarzustellen. Das funktionelle Lastenheft ist demnach ein vertragliches Dokument zwischen dem Projektträger und dem Auftraggeber.
Die technische Studie ist die Phase der Anpassung der Konzeption an die gewählte technische Architektur, wobei die Funktionsweise jeder Programmeinheit beschrieben und dokumentiert wird.
Das lieferbare Objekt der technischen Studie ist das Heft der besonderen technischen Bestimmungen, oder das Pflichtenheft.
Die detaillierte Studie kann eventuell von der Herstellung eines Modells oder Prototypen begleitet werden, mit dem die Vertreter der Benutzer prüfen können ob die gewählte Lösung ihren Erwartungen entspricht.