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Um eine qualitätsmäßige Verwaltung sicherzustellen, muss ein Projekt verschiedene Phasen durchlaufen nach denen Kontrollpunkte definiert sind. Jede Etappe mündet in ein lieferbares Objekt und eine Validierung, die in einem spezifischen Dokument festgehalten wird. So kann die Konformität der lieferbaren Objekte zu den definierten Bedürfnissen sichergestellt werden, sowie die Einhaltung der Zielstellungen bezüglich der Kosten und Fristen.
Diese Validierungsetappen stellen eine der Aufgaben der Projektverwaltung dar, die es ermöglicht so früh wie möglich fehlende Konformität festzustellen und sich neuen Zwangläufigkeiten anzupassen, die aus nicht vorhergesehenen Ereignissen hervorgehen. Die Beherrschung des vorgesehenen Zeitplanes ist von höchster Wichtigkeit und eine Risikoanalyse unabkömmlich. Tatsächlich bestehen bei Start des Projektes viele Ungewissheiten, da die Charakteristika noch nicht formalisiert sind. Dadurch entstehen Risiken für das Projekt, die identifiziert werden müssen, um vorbeuge Maßnahme treffen zu können. So müssen einerseits Mittel vorgesehen werden um dem Auftauchen dieser Risiken vorzubeugen, andererseits aber auch um sie gegebenenfalls zu korrigieren.
Bei jeder Etappe kann entschieden werden das Projekt aufzugeben, wenn der Auftraggeber der Meinung ist, dass die Zielsetzungen nicht erreicht werden können.
Der Begriff Jalon (auf Englisch milestone, auch übersetzt mit Meilenstein ) wird verwendet um sensible Ereignisse in der Realisierung des Projektes bezeichnen, die eine Kontrolle erfordern. Mit jedem Jalon kann überprüft werden, ob die nötigen Bedingungen für die Weiterführung des Projektes gegeben sind. Man bezeichnet mit dem Begriff Zeitplan (eventuell auch Absteckung) die Folge der Jalon-Daten.
Man bezeichnet mit « Lebenszyklus des Projektes » das Aufeinanderfolgen in der Zeit der Etappen und der Prüfungen, zwischen dem Auftreten des Bedürfnisses und der Lieferung des Produktes. Der « Lebenszyklus des Werkes » entspricht den Etappen und den lieferbaren Objekten die zur Realisierung des Werkes nötig sind.
Das Projekt kann grundlegend in folgender Weise unterteilt werden :
Diese drei Phasen sind ebenfalls bekannt unter der Bezeichnung « 3C » : "cadrer, conduire, conclure"(den Rahmen abstecken, führen, abschließen). Jede dieser makroskopischen Phasen kann in Etappen unterteilt werden. Die folgende Unterteilung stammt von der Methode MERISE. Es handelt sich um eine der meist benutzten Methoden, aber es gibt noch viele andere.
Wesentlich ist so vorzugehen, dass bei Start des Projektes der Projektträgern
und der Auftraggeber sich auf eine gemeinsame Methode einigen, und auf ihren jeweiligen
Verantwortungsbereiche ( Entscheidungszyklus).
Letzte Änderung am Montag 4 Mai 2009 à 15:00:00.