Die Maus (Auf Englisch «mouse» oder «mice») ist ein Positionsanzeigeperipheriegerät (auf Englisch pointing device) welches dazu dient einen Cursor auf dem Bildschirm zu bewegen und so mit den Knöpfen Objekte zu wählen, zu bewegen oder Hand zu haben. Man bezeichnet auch als «Klick» die Handlung die darin besteht auf den Knopf zu drücken (klicken) um eine Aktion auszuführen.
Die erste Maus ist erfunden und entwickelt worden von Douglas Carle Engelbart des Stanford Research Institute (SRIEs handelte sich um eine Maus aus Holz mit zwei senkrecht zueinander stehenden Platten, die über ein Paar getwistete Drähte an den Computer angeschlossen war.
Die Maus wird meist an der Rückseite der Zentraleinheit angeschlossen, an das Motherboard, über einen Steckverbinder PS/2 in grüner Farbe :
Manche Mäuse, mit fortgeschrittenen Funktionen, besitzen eine USB Anschlusstechnik.
Es gibt mehrere Maustypen, die einerseits nach der Positionierungstechnologie, andererseits nach der Datenübertragung an die Zentraleinheit klassifiziert werden.
Man unterscheidet so mehrere große Mausfamilien :
Die mechanische Maus enthält eine Kugel auf der sich 2 Rollen drehen. Diese Rollen enthalten jeweils ein Zahnrad, welches sich zwischen einer Fotodiode und einer LED (Leuchtdiode) dreht, und so das Licht sequenzweise durchlässt. Wenn das Licht durchgelassen wird, sendet die Fotodiode 1 Bit (1), wenn es auf ein Hindernis stößt, sendet die Fotodiode ein 0 Bit (0). Mithilfe dieser Informationen kann der Computer die Position des Cursors und sogar seine Geschwindigkeit erkennen.
Tipp: Mit zunehmendem Gebrauch, legt sich Staub auf den Rollen der Maus nieder und hindert sie daran sich richtig zu drehen, wodurch seltsame Reaktionen des Cursors hervorgerufen werden. Um dem entgegenzuwirken, reicht es das Fach der Kugel zu öffnen und die Rollen zu reinigen (mit einer alten Zahnbürste zum Beispiel).
Die Funktionsweise der optischen Maus basiert auf der Analyse der Oberfläche, auf der sie sich bewegt. So besteht eine optische Maus aus einer LED, einem Bilderfassungssystem (IAS) und einem Prozessor für digitale Signale (DSP).
Die Rolle der LED ist es die Oberfläche zu beleuchten, damit das AS Systeme das Bild der Oberfläche erfassen kann. Der DSP analysiert die mikroskopischen Merkmale der Oberfläche und stellt so die horizontale und vertikale Bewegung fest.
Optische Mäuse funktionieren auf allen Oberfläche die nicht hundertprozentig glatt sind, oder Farbabstufungen besitzen. Die Hauptvorteile dieser Art von Positionsanzeige, im Vergleich mit mechanischen Mäusen, besteht insbesondere in höherer Präzision und weniger Verschmutzung.
Die schnurlosen Mäuse (auf Englisch cordless mouse) sind zunehmend beliebt, da sie benutzt werden können ohne physisch an den Computer gebunden zu sein, was ein Freiheits Gefühl vermittelt.
Es gibt ebenfalls mehrere Kategorien von schnurlosen Mäusen, je nach verwendeter Technologie :
Immer häufiger werden Mäuse mit einem Rädchen ausgestattet. Das Rädchen befindet sich meist zwischen dem linken und dem rechten Knopf und ermöglicht es Seiten abzurollen und gleichzeitig den Cursor am Bildschirm zu bewegen.