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Es gibt einen Speichertypen, mit dem man Daten auch ohne Strom speichern kann, es handelt sich um ROM (Read Only Memory, wörtlich übersetzt Nur-Lese-Speicher) auch Festspeicherund manchmal nicht volatiler Speicher genannt, da er nicht gelöscht wird, wenn das System nicht mehr unter Strom steht.
Mit diesem Speichertyp können insbesondere Daten gespeichert werden, die zum Hochfahren des Computers nötig sind.
Diese Informationen können tatsächlich nicht auf der Festplatte gespeichert werden, da die Parameter der Platte (die für ihren Anlauf nötig sind)
zu den Daten gehören, die zum Hochfahren wesentlich sind.
Verschiedene Speicher des Typen ROM enthalten Daten, die zum Starten des Systems unverzichtbar sind, und zwar :
Die ROM haben sich nach und nach von unwandelbaren Festspeichern zu programmierbaren, und sogar wiederprogrammierbaren Speichern entwickelt.
Die ersten ROM sind mit einem Verfahren hergestellt worden, bei dem direkt die binären Daten mit einer Maske auf eine Siliziumplatte geschrieben wurden. Dieses Verfahren ist heute veraltet.
Die PROM (Programmable Read Only Memory) sind Ende der 70iger Jahre von der Firma Texas Instrumentsentwickelt worden. Diese Speicher sind Chips die aus Tausenden von Sicherungen (oder Dioden) bestehen, die "durchgebrannt" werden können mit einem sogenannten « ROM-Programmierer », der die zu markierenden Speicherkästchen einer hohen Spannung (12V) aussetzt. Die durchgebrannten Sicherungen entsprechen der 0, die anderen der 1.
Die EPROM (Erasable Programmable Read Only Memory) sind PROM die gelöscht werden können. Diese Chips besitzen eine Scheibe die ultra-violette Strahlungen durchlässt. Wenn der Chip ultra-violetten Strahllungen eine gewissen Wellenlänge ausgesetzt ist, so werden die Sicherungen wieder hergestellt, d.h. dass alle Speicherbits wieder auf 1 stehen. Aus diesem Grund wird dieser PROM-Typ alslöschbarbezeichnet.
Die EEPROM (Electrically Erasable Read Only Memory) sind auch löschbare PROM, können aber im Gegensatz zu den EPROM, mit einfachem Strom gelöscht werden, d.h. sie können sogar gelöscht werden, wenn sie sich im Computer an ihrem Platz befinden.
Es gibt eine Variante dieser Speicher, die sogenannten Flash-Speicher (auch ROM Flash oder Flash EPROMgenannt). Im Gegensatz zu den klassischen EEPROM, die 2 bis 3 Transistoren pro zu speichernden Bit verwenden, benutzt der Flash EPROM einen einzigen Transistor. Gleichzeitig kann der EEPROM Wort für Wort gelesen oder beschrieben werden, während der Flash nur seitenweise gelöscht werden kann (wobei der Umfang der Seiten ständig abnimmt).
Zu guter letzt ist die Dichte des Flash-Speichers höher, so dass Chips hergestellt werden können, die hunderte von Megaoktett enthalten. EEPROM werden so vorzugsweise für die Speicherung von Konfigurationsdaten verwendet, Flash-Speicher für programmierbare Codierungen (Informatik-Programme).
Man bezeichnet mit Flashen die Handlung mit der ein EEPROM neu programmiert wird.
Letzte Änderung am Mittwoch 1 April 2009 à 14:16:19.