Die Flachbildmonitore
Die Flachbildmonitore (manchmal auch FPD geschrieben , für Flat panel display)
breiten sich immer mehr aus, da sie sehr viel platzsparender und leichter sind als die traditionellen CRT-Bildschirme. traditionnels.
Außerdem verbrauchen die im Flachbildschirm verwendeten Technologien weniger Energie
(Verbrauch unter 10W gegen 100W für CRT-Bildschirme) und geben keine
elektromagnetischen Strahlungen ab.
Die LCD-Technologie
Die LCD-Technologie (Liquid Crystal Display) basiert auf einem Bildschirm, der aus zwei parallelen, gerillten und transparenten Scheiben besteht, zu 90° gedreht, zwischen denen sich eine dünne Schicht Flüssigkeit befindet, die Moleküle enthält (Flüssigkristalle), die die Eigenschaft haben sich zu drehen,
wenn sie elektrischem Strom ausgesetzt werden.
Mit einer Lichtquelle kombiniert, wirkt die erste
gerillte Platte wie ein polarisierender Filter, der nur die Lichtbestandteile durchlässt, deren
Schwingungen parallel zu den Rillen sind.
Ohne elektrische Spannung wird das Licht von der zweiten Platte blockiert, die wie ein senkrechter polarisierender Filter wirkt.
Unter Einwirkung von Spannung, ordnen sich die Kristalle nach und nach parallel zum elektrischen Feld, um so die zweite Platte durchqueren zu können!
Indem man lokal die Orientierung der Kristalle kontrolliert, ist es möglich Pixel
zu erstellen. Man unterscheidet gewöhnlich zwei Arten von Flachbildschirmen, nach dem Kommandosystem
mit dem die Kristalle polarisiert werden :
- Die Bildschirme mit sogenannter « Passiv-Matrix »,
deren Pixel nach Reihe und Spalte kontrolliert werden.
So werden die Pixel nach Reihe und Spalte adressiert, dank transparenter Leiter
die sich in der Platte befinden. Der Pixel leuchtet auf wenn er adressiert wird und erlischt zwischen zwei Abtastungen.
Die Bildschirme mit Passiv-Matrix verwenden meist die TN-Technologie (Twisted Nematics). Bildschirme mit Passiv-Matrix leiden gewöhnlich unter Mangel an
Kontraste und Helligkeit.
- Die Bildschirme mit sogenannter « Aktiv-Matrix »,
bei dem jeder Pixel einzen kontrolliert wird.
Die meist verwendete Technologie für diesen Anzeigetypen ist die
TFT-Technologie (Thin Film Transistor, auf deutsch «Transistoren in dünnen Schichten»),
mit der jeder Pixel durch drei Transistoren kontrolliert wird (und die den drei Farben RGB).
So kann der Transistor, der mit jedem Pixel verbunden ist, dessen Zustand speichern und ihn, gegebenenfalls,
zwischen zwei aufeinander folgenden Abtastungen, leuchten lassen.
Die Bildschirme mit Aktiv-Matrix haben so eine verbesserte Helligkeit und eine feinere Anzeige.
Unabhängig davon, ob sie mit Aktiv- oder Passiv-Matrix ausgestattet sind, brauchen die Bildschirme eine Lichtquelle um funktionieren zu können. Die folgenden Begriffe definieren die Art und Weise mit der der Bildschirm beleuchtet wird :
- Die Reflektier-Bildschirme sind Bildschirme die von vorne
beleuchtet werden, mit künstlichem Licht oder ganz einfach mit dem Umgebungslicht
(wie dies der Fall ist für die meisten Digitaluhren).
- Die übertragenden Bildschirme benutzen eine Rückbeleuchtung für die Informationsanzeige. Dieser Bildschirmtyp eignet sich besonders für den Gebrauch im Innenbereich, oder bei geringer Beleuchtung
und liefern gewöhnlich ein kontrastreiches und helles Bild. Allerdings,
werden sie schwer lesbar im Außenbereich (bei Sonnenschein z.B.).
- Die Transflektiv-Bildschirme verwenden
eine Rückbeleuchtung sowie einen Polarisator der aus lichtdurchlässigem Material besteht, welches das Hintergrundslicht überträgt
und gleichzeitig einen Teil des Umgebungslicht reflektiert. Dieser Bildschirmtyp eignet sich besonders für Geräte die sowohl für Benutzung im Innenbereich, als auch im Außenbereich bestimmt sind (digitale Fotoapparate, PDA).
Plasma-Bildschirme
Die Plasma-Technologie (PDP, Plasma Display Panel) basiert auf Emission von Licht, dank der Erregung von einem Gas. Das für Plasmabildschirme verwendete Gas ist eine Mischung aus Argon (90%) und Xenon (10%). Die Zellen die den Pixel entsprechen sind mit Gas gefüllt.
Eine Reihen-Elektrode
und eine Spalten-Elektrode werden hier adressiert und erregen das Gas in der Zelle. .
Durch die Modulation des Spannungswertes der zwischen den Elektroden angewendet wird,
und Erregungsfrequenz, ist es möglich bis zu 256 Werten an Lichtintensität zu definieren.
Das so erregte Gas produziert ultraviolette Lichtstrahlen
(für das menschliche Auge somit unsichtbar. Dank der blauen, bzw. grünen oder roten Luminophoren die über die Zellen verteilt sind, werden die Ultravioletten Lichtstrahlungen in sichtbares Licht gewandelt, wodurch Pixel
(bestehend au 3 Zellen) mit 16 Millionen Farben (256 x 256 x 256) hergestellt werden.
Mit der Plasmatechnologie können Bildschirme von großen
Dimensionen und mit sehr guten Kontrastwerten hergestellt
werden, allerdings bleibt der Preis eines Plasmabildschirms
immer noch hoch. Außerdem ist der Stromverbrauch mehr als
30 mal
höher als der eines LCD Bildschirms.
Technische Merkmale
Die Monitore zeichnen sich häufig durch folgende Daten aus :
- Die Definition : es handelt sich um die Anzahl der Punkte (Pixel), die der Bildschirm anzeigen kann, diese Pixelanzahl
bewegt sich meist zwischen 640x480 (640 Punkte in der Länge, 480 Punkte in der Breite)
und 2048x1536, aber höhere Auflösungen sind technisch machbar.
- Die Größe :
Sie wird gemessen, indem man die Diagonale des Bildschirms misst, und ist in Zoll ausgedrückt (ein Zoll entspricht 2,54 cm).
Man darf nicht die Definition des Bildschirms mit seiner Größeverwechseln.
Tatsächlich kann ein Bildschirm von gegebener Größe verschiedene Definitionen anzeigen, jedoch besitzen die großen Bildschirme allgemein eine bessere Definition.
- Die Auflösung : Sie gibt die Pixelanzahl pro Oberflächeneinheit an (Pixel pro linearer Zoll (auf englisch DPI: Dots Per Inch, übersetzt Punkte pro Zoll).
Eine Auflösung von 300 dpi bedeutet 300 Spalten und 300 Reihen Pixel auf einem Quadratzoll, d.h. insgesamt 90000 Pixel auf einem Quadratzoll.
Die Referenzauflösung von 72 dpi ergibt ein Pixel von 1"/72 (ein Zoll geteilt durch 72)
also 0.353mm, entsprechend einem point pica (englische typographische Einheit).
- Die Reaktionszeit :Sie wird durch die internationale Norm ISO 13406-2 definiert und entspricht der nötigen Zeitspanne, um ein Pixel von Weiß zu Schwarz übergehen zu lassen, und wieder zu Weiß.
Die Reaktionszeit (definiert in Millisekunden) sollte so gering wie möglich
gewählt werden (pragmatisch unter 25 ms).
- Die Leuchtdicht : Ausgedrückt in Candela pro Quadratmeter (Cd/m2,
definiert sie die « Helligkeit » des Bildschirms.
Die Größenordnung der Leuchtdicke beträgt etwa 250 cd/m2.
- Dervertikale und horizontale Blickwinkel : Er wird in Grad ausgedrückt und definiert den Winkel
ab dem die Sicht schlecht wird, wenn man nicht mehr dem Bildschirm gegenüber steht.
Ressourcen zum gleichen Thema
- Meinungen der Gemeinschaft und Merkmale vonFlachbildschirmen auf Kioskea.
- http://www.plasmareview.fr/,
Website die Bildschirmen mit Plasma-Technologie gewidmet ist (LCD-Bildschirme sind also nicht inbegriffen),
und der insbesondere Vergleiche anbietet.
Letzte Änderung am Mittwoch 1 April 2009 à 14:16:19.