Der Farbmonitor
Ein schwarz-weiß-Monitor ermöglicht es Farbabstufungen anzuzeigen (Grauabstufungen)
durch Variation der Strahlungsintensität.
Bei Farbmonitoren, sind es drei Elektronenstrahle
(die drei Kathoden entsprechen) die jeder einen Punkt einer spezifischen Farbe treffen :
einen roten, einen grünen und einen blauen (RGB, entsprechend Red, Green, Blue ). RVB, Rouge, vert, bleu).
Drei Farbpunkt werden Triade genannt
(auf englisch triad oder dot trio).
Die blauen Luminophoren werden mit Zinksulfid erzeugt,
die grünen mit Zinksulfid und Kadmium. Die roten hingegen sind schwieriger herzustellen,
und bestehen aus einem Gemisch von Yttrium und Europium, oder au Gadoliniumoxyd.
Jedoch sind die Luminophoren so nah aneinander, dass das Auge nicht über die nötigen Abgrenzungskräfte verfügt, um sie zu unterscheiden: es sieht eine Farbe, die aus drei Farben besteht. Setzen Sie einen winzigen Wassertropfen auf das Glas des Bildschirms:
der so erzeugt Lupeneffet bringt die Luminophoren zum Vorschein.
Um Überlappungsphänomen zu vermeiden (ein Elektron, der einen grünen Luminophor treffen soll, aber einen blauen trifft), wird außerdem ein Metallraster, das Maske
genannt wird, vor der Luminophoren-Schicht platziert, um so den Elektronenfluss zu führen.
Je nach verwendeter Maske, unterscheidet man verschiedene Kategorien von kathodischen Bildschirmen :
- Die FST-Invar-Röhre (Flat Square Tube) dessen Luminophoren rund sind. Diese Monitore benutzen ein Raster, welches Maske genannt wird (oder shadow mask auf Englisch).
Sie erzeugen ein scharfes Bild und gute Farben, haben aber den Nachteil, dass das Bild in den Ecken deformiert und verdunkelt wird.

- Die Diamondtron-Röhre von Mitsubishi und Trinitron von Sony dessen Maske aus
vertikalen Schlitzen besteht (genannt aperture grille oder Streifenmaske), die mehr Elektronen durchlässt und so
ein leuchtenderes Bild erzeugt.

- Die Cromaclear-Röhre von Nec dessen Maske aus einem hybriden System besteht
mit Porenförmigen Schlitzen, die die beste Technologie der dreien darstellt.
Technische Eigenschaften
Die CTR-Monitore zeichnen sich durch folgende Daten aus :
-
Die Definition : es handelt sich um die Anzahl der Punkte (Pixel), die der Bildschirm anzeigen kann, diese Pixelanzahl
bewegt sich meist zwischen 640x480 (640 Punkte in der Länge, 480 Punkte in der Breite)
und 2048x1536, aber höhere Auflösungen sind technisch machbar.
- Die Größe :
Sie wird gemessen, indem man die Diagonale des Bildschirms mißt, und ist in Zoll ausgedrückt (ein Zoll entspricht 2,54 cm).
Man darf nicht die Definition des Bildschirms mit seiner Größeverwechseln.
Tatsächlich kann ein Bildschirm von gegebener Größe verschiedene Definitionen anzeigen,
jedoch besitzen die großen Bildschirme allgemein eine bessere Definition.
- Der Dotpitch ( auf englisch dot pitch): Die Distanz die zwei Bildpunkte trennt; je kleiner die Distanz, desto präziser ist das Bild.
So bietet ein Dotpitch unter oder gleich 0,25 mm einen guten Benutzungskomfort, während
Bildschirme mit einem Dotpitche über oder gleich 0,28 mm zu vermeiden sind.
- Die Auflösung : Sie gibt die Pixelanzahl pro Oberflächeneinheit an (Pixel pro linearer Zoll (auf englisch DPI: Dots Per Inch, übersetzt Punkte pro Zoll).
Eine Auflösung von 300 dpi bedeutet 300 Spalten und 300 Reihen Pixel auf einem Quadratzoll, d.h. insgesamt 90000 Pixel auf einem Quadratzoll.
Die Referenzauflösung von 72 dpi ergibt ein Pixel von 1"/72 (ein Zoll geteilt durch 72)
also 0.353mm, entsprechend einem point pica (englische typographische Einheit).
Die Begriffe «Auflösung« und «Definition»werden häufig zu Unrecht in der Presse verwechselt.
- Die Vertikalfrequenz (refresh rate auf englisch): gibt die Bilderanzahl an, die pro Sekunde angezeigt werden,
oder genauer gesagt, die Anzahl der Bildauffrischungen pro Sekunde.
Man spricht meist von Auffrischungsrate,
ausgedrückt in Hertz. Je höher der Wert ist, desto besser ist der Sehkomfort (das Bild flimmert nicht).
Der Wert muss weit über 67 Hz liegen (untere Grenze ab der das Auge das Bild tatsächlich "blinken" sieht).
Die meisten Menschen nehmen das Flimmern ab 70 Hz nicht mehr wahr (auf englisch flicker) so dass ein Wert
von mindestens 75 Hz meist annehmbar ist.
Letzte Änderung am Mittwoch April 1, 2009 02:16:19 von Jeff