Installation der Distribution RedHat
Die RedHat-Distribution ist derzeit eine der gefragtesten Distibutionen, da ihre Installationsprozedur
ziemlich einfach ist. In dieser Prozedur werden Sie einfach gebeten in einer Rollliste Ihre wichtigsten Peripheriegeräte zu wählen, sowie andere Wahlen, bezüglich der
Sprache oder der zu installierenden Pakete, zu treffen. Die Installierungsetappen sind die folgenden :
- Wahl der Sprache: wählen Sie die Sprache in der die Installierungsprozedur stattfinden soll
- Wahl der Tastatur: für eine französische Tastatur mit akzentuierten Buchstaben, wählen Sie /für eine deutsche Tastatur mit Umlauten, wählen Sie fr-latin1
- Wahl des Installationsträgers: wenn Ihre Linux-Distribution auf CD ist, wählen Sie CD-ROM, ansonsten (wenn Sie sie z.B. runtergeladen haben)
wählen Sie Hard drive
- Wahl des Installationsstyls: handelt es sich um die Aktualisierung eines bestehenden Systems, oder um eine
vollständige Installation
- Installationstyp: das System bieten Ihnen die Wahl zwischen Arbeitsplatz, Server oder
personnalisiert. Es ist immer vorteilhaft eine personnalisierte Konfiguration zu wählen,
die Ihnen mehr Flexibilität bietet
- Wahl der SCSI-Adapter: wenn Sie einen SCSI-Adapter besitzen, so müssen Sie mit Ja
auf diese Frage antworten. Das Installationssystem wird versuchen, Ihr Mateial zu finden.
Wenn diese automatische Suche fruchtlos bleiben sollte, reicht es wenn Sie eine Parameter-Zeile eingeben, mit der der
der SCSI-Adaptertyp identifiziert wird, sowie sein(e) IRQ und seine Speicheradresse.
Eine Karte "AHA1520" für die Adresse 0x140, und IRQ 10 kann über die Befehlszeile gefunden werden :
aha152x=0x140,10
- Partitionierung der Festplatte: mit dieser Distribution können Sie ihre Festplatte auf diesem Installationslevel partitionieren
(wenn Sie dies nicht schon vorher gemacht haben) und haben dabei folgende Wahl disk druid und fdisk
- Wahl der Festplatte: das Programme bietet Ihnen die Wahl in einer Liste von Festplatten, auf denen Sie die Partitionen erstellen wollen
- Löschen der unnötigen Partitionen: unter fdisk können Sie mit der Taste "d" die unnötigen Partitionen unterdrücken (passen Sie auf, dass Sie nicht ihre Windows-Partitionen löschen!)
- Erstellung der Linux-Partitionen: mit der Taste n und der Taste p können Sie die Wurzel- und swap-Partitionen erstellen, sowie alle anderen
Partitionen die Sie möglicher Weise brauchen. Sie werden nach der Nummer u erster Cylinder der Partition gefragt, sowie nach seiner Größe (in Mo)
- Änderung des Partitionstypen: mit der Taste t können Sie den Typen 82 der swap-Partition verleihen, und den Typen 83 den
Linux-Partitionen...
- Ausgang fdisk: wenn Sie auf die Taste q drücken, so verlassen Sie fdisk und geben alle Änderungen auf, wenn Sie auf die Taste
w drücken, so speichern Sie die Änderungen bevor Sie fdisk verlassen
- Wahl der Montage-Punkte: eine Anzeige bietet die verschiedenen Partitionen an, die Sie montieren können, Sie müssen die wählen, die Sie verwenden möchten und diese nacheinander benennen, d.h. den Montagepunk angeben. Die Wurzel ist obligatorisch, sie stellt die
Hauptpartition dar und muss wie folgt genannt werden /. Jeder Partition die man unter Linux betreiben möchte, muss ein Montagepunkt zugewiesen werden
(/home z.B., oder /mnt/dos für Ihre DOS-Partitionen, wenn diese nach der Installation automatisch montiert werden sollen
- Wahl der swap-Partitionen: das System bittet Sie natürlich die Partition zu wählen, die es als Sekundärspeicher verwenden soll
- Fromatierung der Partitionen: Sie müssen alle neu erstellten Partitionen wählen. Vorsicht, formatieren Sie keine Paritionen die Daten enthalten!
- Wahl der Pakete: hier müssen Sie einfach in einer Liste, die zu installierenden Elemente auswählen
- Installierung / Kopie der Pakete: das System installliert nacheinander alle angegebenen Pakete. Dies kann sehr lange dauern!
(bis zu einer halben Stunde...)
- Netzkonfiguration: es handelt sich um Computer, die mit einer Netzkarte ausgestattet sind (und nicht mit einem Modem)
- Wahl der Uhr: wählen Sie die passende Uhr für Ihr Land (für Frankreich, Belgien und die Schweiz, handelt es sich um Europa/Paris, sonst hängt es davon ab, wo Sie sich befinden...)
- Wahl der Hochfahr-Optionen: Sie können in einer Liste die Service wählen, die bei jedem Hochfahren aktiviert werden. A priori
apmd, netfs und sendmail haben keinen besonderen Nutzen für Sie, wenn Ihre Maschine kein Server ist…
- Wahl des Druckers: eine Reihe von Fragen hilft Ihnen Ihren Drucker zu konfigurieren, indem Sie ihn in einer Liste wählen und den Anschluß angeben, über den er verbunden ist
- Eingabe des Passworts: ein Passwort muss eingegeben werden für den Superbenutzer(root), d.h. ein Benutzer der alle Rechte hat
Wenn alle diese Etappen beendet sind, wird der Computer neu hochfahren, und Sie werden einen
Prompt sehen, der
LILO angibt:
es reicht
linux zu tippen um unter Linux und
dos zu booten um zu Ihrer DOS-Partition zu gelangen, auf der sich
Windows 9x befindet,
DOS oder sonstiges...
Wenn Sie unter Linux gebootet haben und Ihren Superbenutzernamen eingegeben haben (root)
und Ihr Passwort, müssen Sie (a priori) eine benutzerfreundlicherer Graphikschnittstelle als die
Konsole (Textmodus) installieren. Lesen Sie dazu den Teil Installation - XFree86
Letzte Änderung am Mittwoch 1 April 2009 à 14:16:21.