Da nur zwei Rechner miteinander kommunizieren und der Telefonliniendurchsatz gering ist im vergleich zum Durchsatz im lokalen Netz, ist ein Protokoll von Nöten, das den Kommunikationsstandard zwischen zwei Maschinen mit Modem bestückt, zustande bringt und die Leitung nicht übermässig belastet. Diese Protokolle heissen Modem Protokolle.
Vergleichend jemand der nicht gleichzeitig zwei andere Personen anrufen kann, können auf einer klassischen Telefonleitung, höchstens zwei Rechner können miteinander kommunizieren. Man spricht hier dann von einer Point to point Verbindung, d.h. eine zwei Maschinen Verbindung in ihrer trivialsten Form: Der Zwang der Linienteilung zwischen mehrere Maschinen ist nicht vorhanden und jeder sprich und antwortet abwechselnd.
Infolgedessen wurden mehrere Modem Protokolle entwickelt. Die allerersten erlaubten eine einfache Datenübertragung zwischen Maschinen, dann wurden sie mit Fehlerkontrolle versehen, und seit dem Aufgang von Internet, besitzen sie die Fähigkeit Maschinen zu adressieren. Daraus schliessend, existieren nun zwei grosse Modem Protokolle :
SLIP bedeutet Serial Line Internet Protocol, zu deutsch Internetprotokoll für Serienverbindung. SLIP ist das Ergebnis der Anbindung der zuvorgehenden Modem Protokolle an die TCP/IP Protokollfolge.
Es ist ein einfaches Internet Verbindungsprotokoll das weder Adress- noch Fehlerkontrolle beherrscht; aus dem Grunde wurde es schell verjährt gegenüber PPP.
Die Datenübertragung über SLIP geht seht einfach von Statten : ein Frame lediglich aus Daten bestehend gefolgt von einem übertragungsendzeichen ( Das Zeichen END, mit dem ASCII Code 192). Ein SLIP Frame sieht also wie folgt aus :
| Übertragungsdaten | END |
PPP bedeutet Point to Point Protocol, sprich Punkt zu Punkt Protokoll. Es handelt sich um ein wesentlich aufwendigeres Protokoll als SLIP ( aus diesem Grunde wurde letzteres überboten). Es kann zusätzliche, besser auf den Internet Datentransfer zugeschnittene Informationen übertragen ( Die Frame-Informationenzugabe wurde grösstenteil durch eine höhere Bandbreite möglich).
PPP ist in Wirklichkeit ein Satz aus drei Protokolle :
Die verkapselten Daten in ein PPP-Frame heissen Pakete (in eng. packets ). Diese Pakete sind gewöhnlich Datagramme, aber sie können auch andere Art sein (daher die spezifische Bezeichnung Paket anstelle von Datagramme). Darin wird im Frame ein Protokolltypfeld reserviert. Ein PPP Frame sieht wie folgt aus :
| Protokoll (1-2 Bytes) | Übertragungsdaten | Fülldaten |
Die Fülldaten dienen der Frame Längenanpassung an bestimmte Protokolle.
Eine PPP Sitzung ( von der öffnung bis zum Schluss) laüft folgedermassen ab :
Zwecks ausfühlichere Informationen über das PPP Protokoll, wird auf folgende Literatur verwiesen RFC 1661 mit detaillierten Angaben über das Protokoll :