MPLS - Multiprotokoll Label Switching

Dienstgüte

Der Begriff MPLS (Akronym für « MultiProtocol Label Switching », zu Deutsch « Dienstgüte ») bildet ein Bereich von definierten Spezifikationen , bestimmt von der IETF ( Internet Engineering TaskForce) die Pakete im Netzverkehr mit einem Label versehen. Letzteres soll den Router den einzuschlagenden Weg angeben. MPLS dient somit der Verwaltung der Dienstgütein den 5 Dienstklassen (eng. Classes of Service, abgekürzt CoS) :

  • Video. Diese Dienstklasse für die Videoübertragung besitzt einen Vorrangslevel oberhalb der Datendienstklasse.
  • Sprache. Diese Dienstklasse, zuständigt für die Sprachübertragung, hat den gleiche Vorrangslevel wie Video d.h. höher als die Datendienstklasse.
  • Hochprivilegierte Daten (D1). Das ist die Dienstklasse der Daten mit dem höchsten Vorrangslevel. Sie bedient unter anderem, Applikationen mit kritischen Bedürfnisse in Sachen Leistungsfähigkeit, zunständigkeit und Bandbreite.
  • Privilegierte Daten (D2). Dienstklasse für die nicht kritischen Applikationen die besondere Bandbreitenforderungen haben.
  • Nicht Privilegierte Daten (D3) sind der Datendienst mit dem niedrigsten Vorrangslevel.

Die MPLS Spezifikationen werden auf Höhe der Schicht 2 im Modell OSI eingesetzt und laufen insbesondere auf Netze wie IP, ATM oder Paketrelais.

Literaturnachweis



Letzte Änderung am Mittwoch 1 April 2009 à 14:16:16


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