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Die sogenannten « Agilen Entwicklungsmethoden » (auf Englisch Agile Modeling, abgekürzt AG) sollen den Software-Lebenszyklus verkürzen (also deren Entwicklung beschleunigen) , indem eine Minimalversion entwickelt wird, in die die Funktionen durch einen iterativen Prozess eingefügt werden, der auf Kundenwünschen und Tests basiert, die während des gesamten Entwicklungszyklus durchgeführt werden.
Agile Methoden entstanden wegen der Instabilität der technologischen Ausstattung und der Tatsage, dass der Kunde seine Bedürfnisse zu Beginn des Projekts oft nicht vollständig ausformulieren kann. Der Begriff « agil » bezieht sich daher auf die Anpassungsfähigkeit auf Kontextänderungen und die Spezifikationsveränderungen, die während des Entwicklungsprozesses aufkommen. Im Jahr 2001 formulierten 17 Personen das Agile Manifest dessen Übersetzung die folgende ist :
Durch agile Methoden steuert der Kunde sein Projekt und erhält sehr schnell eine erste Umsetzung seiner Software. So lassen sich die User bereits von Anfang an einbinden.
Die « Methode der rapiden Applikationsentwicklung » (auf Englisch Rapid Application Development, abgekürzt RAD), von James Martin Anfang der 80er festgelegt, besteht aus einem kurzen Entwicklungszyklus mit 3 Phasen (Anforderunge, Design und Konstruktion) mit einer Idealfrist von 90 Tagen bis maximal 120 Tagen.
Die Methode DSDM (Dynamic Software Development Method) wurde in Anlehnung an die RAD-Methode entwickelt, um einige ihrer Schwachstellen zu beheben, nämlich durch eine Grundstruktur, die sich auf den gesamten Entwicklungszyklus bezieht.
Die Grundprinzipien der DSDM-Methode sind die folgenden :
Die Methode des Unified Process (UP) ist ein iterativer und inkrementaler Entwicklungsprozess, das bedeutet, das Projekt wird in sehr kurze Phasen unterteilt, an deren Ende jeweils eine neue inkrementierte Version geliefert wird.
Diese Vorgehensweise ist angelehnt an die UML -Modellierung zur Beschreibung der Software-Architektur (funktionell, anwendungsbezogen und physikalisch) und zur Erarbeitung von Anwendungsfällen, die die Bedürfnisse und Erwartungen der User beschreiben.
RUP (Rational Unified Process) ist eine iterative Entwicklungsmethode, die von der Firma Rational Software, die von IBM aufgekauft wurde, gefördert wird.
RUP gibt eine Methode vor, die speziell die Zusammenstellung der Teams und den Zeitplan festlegt, sowie eine gewisse Anzahl an Modellen für Dokumente.
Die Methode XP (füreXtreme Programming) gibt bestimmte bewährte Praktiken vor, durch die Software unter optimalen Bedingungen entwickelt werden kann, indem der Kunde ins Zentrum des Entwicklungsprozesses gestellt wird, bei dem immer eine enge Kundenbeziehung besteht.
Das eXtreme Programming basiert im speziellen auf den folgenden Konzepten :
Letzte Änderung am Mittwoch 1 April 2009 à 14:16:20.