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Als « Knowledge Management » (abgekürzt KM, auf Deutsch Wissensmanagement) bezeichnet man Methoden und Softwaretools, durch die das Wissen des Unternehmens identifiziert und kapitalisiert werden kann, um es zu organisieren und zu verbreiten.
In der Regel unterscheidet mangreifbares Wissen (oderexplizites Wissen) von Unternehmen, das in den Datenbanken oder elektronischen und nicht-elektronischen Dokumenten enthalten ist, vonimplizitem Wissen (odernicht greifbaren Wissen), das aus Kenntnissen, Know-How und Kompetenzen der gesamten Belegschaft besteht (man spricht dann von « immateriellem Kapital »). Die Leistung eines Unternehmens hängt direkt von den Geschäftskompetenzen und der individuellen Erfahrung und strategischen Kenntnissen ab, allerdings werden diese meist nicht von allen geteilt.
In der Tat sind es die menschlichen Ressourcen, denen ein Unternehmen seine Stärke, Reaktivität und Dynamik verdankt, oder, besser gesagt, die Zusammenarbeit dieser verschiedenen Personen. Der Begriff derkollektiven Intelligenz, der in der Literatur immer häufiger auftritt, beschreibt die Tatsache, dass das Funktionieren eines Unternehmens stark von der Fähigkeit abhängt, im richtigen Moment über die richtigen Informationen verfügen zu können.
Des weiteren kann der Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologien auf der anderen Seite zu einer Überinformation führen : « zu viel Information tötet Information » !
Der Zweck des Wissensmanagement besteht also darin, das intellektuelle Kapital des Unternehmens ausfindig zu machen, zu kapitalisieren und aufzuwerten, unter Einbindung der gesamten Belegschaft.
Ein Wissensmanagement-Projekt ist aus 5 Phasen aufgebaut, diese werden oft unter dem Begriff « positiver Kreislauf des Wissensmanagements » zusammengefasst:
Letzte Änderung am Montag 4 Mai 2009 à 15:00:01.