Outsourcing - Auslagerung

Konzept des Outsourcing

Als Outsourcing (auf Englisch auch facilities management) bezeichnet man die Auslagerung bestimmter Dienste, also das Übertragen des gesamten oder teilweisen Informationssystems an einen externen Informatik-Dienstleister.

Die Dienstleistung wird fesgehalten in einemService-Vertrag (auf EnglischService Level Agreement, abgekürzt alsSLA), in dem die Konditionen für den Anbieter festgelegt werden, sowie die erwartete Servicequalität (QoS, für Quality of Service).

Es gibt Befürworter und Gegner von Outsourcing, da :

  • es dem Unternehmen einerseits erlaubt, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren und die Verwaltung der Computersystems an eine Firma abzugeben, die die nötigen Kompetenzen hat und sich 7 Tage die Woche, 24h am Tag (je nach Service-Übereinkunft) darum kümmert
  • andererseits macht es sich von einem Dritten abhängig und entledigt sich seiner Kompetenzen im Informatikbereich

Generell wird die Wahl zum Outsourcing immer unter Berücksichtigung der gesamten Kosten getroffen (TCO, Total Cost of Ownership, auf DeutschGesamtkosten des Besitzes), sie enthalten die Kosten für Hardware, Netzwerke, Sicherung der Kompetenzen der Informatik-Teams und unter Umständen die Kosten, die sich aus dem Anhalten oder/und der Wartung des Dienstes ergeben.

Letzte Änderung am Montag Mai 4, 2009 03:00:01 von Jeff
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