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ASCII Code

März 2015

Kodieren von Informationen


Das Morsen stellte die ersten Möglichkeit dar, über weite Distanzen zu kommunizieren. Es war Samuel F.B.Morse der im Jahre 1844 das erste Morsegerät entwickelte. Dieser Code bestand aus Punkten und Stirchen (ein binärer Code, in gewisser Weise...). Dadurch waren Kommunikationen viel schneller möglich, als mit dem damaligen Postsystem der Vereinigten Staaten, dem Pony Express. Der Telegraphist war eine Person von entscheidender Bedeutung, er musste den Code genau kennen.

Es wurden zahlreiche andere Codes erfunden, wie der von Émile Baudot (mit dem Namen code Baudot, im Englischen wird er Murray Code genannt).

Am 10 März 1876 entwickelt Dr Graham Bell das Telephon, eine revolutionäre Neuerung, mit der akustische Informationen über Metallleitungen weitergegeben werden können. Nebenbei bemerkt hat das Repräsentantenhaus die Erfindung des Telefons Antonio Meucci zugeschrieben. Dieser hat in der Tat 1871 einen Patentantrag gestellt, konnte es aber nach 1874 nicht weiter finanzieren.

Diese Leitungen trugen zur Entwicklung von Fernschreibern bei (Geräte, mit denen Zeichen im Baudot-Code codiert und decodiert werden konnten) die Zeichen waren auf 5 Bits codiert, es gab also lediglich 32 Zeichen.

In den 60ern wurde der ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange) als Standard festgelegt. Er ermöglicht das Kodieren von Zeichen auf 8 Bits, also 256 mögliche Zeichen.

Was ist der ASCII-Code ?


Der Computerspeicher speichert alle Daten in digitaler Form. Zeichen können nicht direkt gespeichert werden. Jedes Zeichen hat daher ein Äquivalent in digitalem Code: dies ist der ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange - übersetzt « Amerikanischer Standardcode für Informationsaustausch »). Der Basis-ASCII-Code stellte die Zeichen auf 7 Bits dar (also 128 mögliche Zeichen, von 0 bis 127).

  • Die Codes 0 bis 31 sind keine Zeichen. Man nennt sie Steuerzeichen weil man mit ihnen bestimmte Aktionen durchführen kann, wie :
    • Wagenrücklauf (CR)
    • Tonsignal (BEL)
  • Die Codes 65 bis 90 stehen für Großbuchstaben
  • Die Codes 97 bis 122 stehen für Kleinbuchstaben

(es genügt, das 6. Bit zu ändern, um von Groß- auf Kleinbuchstaben zu wechseln, also 32 zum ASCII-Code in Dezimalbasis dazuzuzählen).

Tabelle der ASCII-Zeichen





Zeichen<b> <b>ASCII-Code hexadezimaler Code
NUL (Null)00
SOH (Start of heading)11
STX (Start of text)22
ETX (End of text)33
EOT (End of transmission)44
ENQ (Enquiry)55
ACK (Acknowledge)66
BEL (Bell)77
BS (Backspace)88
TAB (horizontale Tabulation)99
LF (Line Feed, Zeilenumbruch)100A
VT (Vertical tabulation, vertikale Tabulation)110B
FF (Form feed)120C
CR (Carriage return, Wagenrücklauf)130D
SO (Shift out)140E
SI (Shift in)150F
DLE (Data link escape)1610
DC1 (Device control 1)1711
DC2 (Device control 2)1812
DC3 (Device control 3)1913DC4 (Device control 4)2014
NAK (Negative acknowledgement)2115
SYN (Synchronous idle)2216
ETB (End of transmission block, Ende des Übertragungsblocks)2317
CAN (Cancel, abbrechen)2418
EM (End of medium, Ende des Mediums)2519SUB (Substitute, Substitut)261A
ESC (Escape)271B
FS (File separator, Dateitrenner)281C
GS (Group separator, Gruppentrenner)291D
RS (Record separator, Datensatz-Trenner)301E
US (Unit separator, Einheiten-Trenner)311F
SP (Space, Leerzeichen)3220
!3321
"3422
#3523
$3624
%3725
&3826
'3927
(4028
)4129
*422A
+432B
,442C
-452D
.462E
/472F
04830
14931
25032
35133
45234
55335
65436
75537
85638
95739
:583A
;593B
<603C
=613D
>623E
?633F
@6440
A6541
B6642
C6743
D6844
E6945
F7046
G7147
H7248
I7349
J744A
K754B
L764C
M774D
N784E
O794F
P8050
Q8151
R8252
S8353
T8454
U8555
V8656
W8757
X8858
Y8959
Z905A
[915B
\925C
]935D
^945E
_955F
'9660
a9761
b9862
c9963
d10064
e10165
f10266
g10367
h10468
i10569
j1066A
k1076B
l1086C
m1096D
n1106E
o1116F
p11270
q11371
r11472
s11573
t11674
u11775
v11876
w11977
x12078
y12179
z1227A
{1237B
1247C
}1257D
~1267E
Unterdrückungstaste1277F

Erweiterte ASCII Tabelle


Der ASCII Code wurde für die englische Sprache etnwickelt, er enthält daher keine akzentuierte Zeiche oder für andere Sprachen spezielle Zeichen. Um solche Zeichen zu codieren, muss man auf einen anderen Code zruückgreifen. Daher wurde der ASCII Code auf 8 Bits (ein Byte) erweitert, um mehr Zeichen codieren zu können (man spricht vom erweiterten ASCII-Code3.)
Bei diesem Code stehen die Werte von 0 bis 255 (dann auf 8 Bits codiert, also einem Byte) für die Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Satzzeichen und anderen Zeichen (akzentueierte Zeichen, im Fall des Codes iso-latin1).


Der erweiterte ASCII Code ist nicht eindeutig und hängt von der verwendeten Plattform ab.


Die zwei am häufigsten verwendeten Zeichensätze des erweiterten ASCII- Codes sind :

  • Der erweiterte OEM ASCII Code, das ist der, mit dem die ersten Rechner des Typs IBM PC ausgestattet waren

ASCII étendu OEM - OEM Extended ASCII
  • Der erweiterte ANSI ASCII-Code, der von modernen Betriebssystemen verwendet wird

ASCII étendu ANSI - ANSI Extended ASCII

Der EBCDIC Code


Der von IBM entwickelte Code EBCDIC (Extended Binary-Coded Decimal Interchange Code) erlaubt die Kodierung von Zeichen auf 8 Bits. Obwohl er auf IBM Rechnern oft eingesetzt wird, war er nie so erfolgreich wie der ASCII-Code.

Unicode


Der Code Unicode ist ein Kodierungssystem für Zeichen auf 16 Bits, das 1991 entwickelt wurde. Das Unicode System ermöglicht die Darstellung jedes Zeichens auf 16 Bits, unabhängig vom Betriebssystem oder der Programmiersprache.

So vereint es beinahe alle existierenden Alphabete (arabisch, armenisch, kyrillisch, griechisch, hebräisch, latein,...) und ist mit dem ASCII-Code kompatibel.

Alle Unicode Codes sind verfügbar auf der Seite http://www.unicode.org.

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